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Was ist „positive Laizität“?
4. August 2016
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Das Christentum hat eine starke kulturstiftende Rolle (Weitergabe der antiken Kultur, Erziehung von Herz und Geist zur Liebe gegenüber den Armen, Gründung der Ordensgemeinschaften, karitative Arbeit, Beitrag der Christen zur Festigung der Institutionen, tausende Kirchen, …).
Beziehung Kirche und Staat nach dem Motto: „Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört!“ (Mk 12,17) und dem Prinzip „positive Laizität“, welches bedeutet:

1) die Unterscheidung zwischen politischem und religiösem Bereich, um sowohl die Religionsfreiheit der Bürger als auch die Verantwortung des Staates, die er ihnen gegenüber hat, zu gewährleisten,

2) sich andererseits deutlicher der unersetzlichen Funktion der Religion für die Gewissensbildung bewusst zu werden und des Beitrags, den die Religion gemeinsam mit anderen zur Bildung eines ethischen Grundkonsenses innerhalb der Gesellschaft erbringen kann.

Die Kernbotschaft der Rede im Elysée Palast von Papst Benedikt XVI (2008)

Zur gesamten Rede: http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=230355

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