Protestaktion
Tragische Entwicklungen im Lebensschutz und Zeichen der Hoffnung
30. Mai 2018
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Vergangenen Freitag, den 25. Mai 2018, wurde in Irland weltweit zum ersten Mal Abtreibung per demokratischer Volksabstimmung legalisiert. Auch wenn der heroische Kampf der irischen Lebensschützer vorbildhaft war, so ist die knappe 2/3 Mehrheit, die sich für die Abschaffung der 8. Verfassungsänderung („8th Amendment“) aussprach, (auch wegen der überwältigenden Propaganda durch Medien und der Politik) erschütternd. Irland war bisher eines der sichersten Länder für Kinder und Mütter, dies wird sich nun ändern. Nordirland, wo im Gegensatz zu den anderen britischen Regionen Abtreibung verboten ist, verbleibt nun als letzter sicherer Hafen für ungeborene Kinder.

In Großbritannien war vor einigen Wochen ebenfalls ein erschreckendes Beispiel an Verlust der Achtung vor dem menschlichen Leben zu beobachten:

Der Fall des kleinen Alfie Evans ging um die ganze Welt: Trotz des heroischen Kampfes seiner Eltern, der Verleihung der italienischen Staatsbürgerschaft, der Bereitstellung eines italienischen Militärflugzeuges und der Übernahme aller Kosten durch den italienischen Staat wurde Alfie Evans die Ausreise und Weiterbehandlung im Krankenhaus Bambino Gesù verweigert. Gleichzeitig wurde von den zuständigen Richtern auch der Abbruch der intensivmedizinischen Behandlung angeordnet. Zur Überraschung der behandelnden Ärzte starb der kleine Alfie zunächst jedoch nicht, sondern atmete für einige Tage selbstständig weiter. Hunderttausende Menschen, darunter Papst Franziskus und die Regierungschefs von Italien und Polen protestierten gegen diesen offenkundigen Verstoß gegen die Menschenrechte und das natürliche Recht der Eltern auf ihre Kinder. Doch ohne Erfolg. Alfie Evans verstarb am 28. April wenige Stunden nach Mitternacht.

Hoffnung gibt jedoch die rege Anteilnahme am tragischen Schicksal des Kleinen. Auch hier in Österreich organisierte die Plattform Christdemokratie einen Protest vor der britischen Botschaft, an dem besonders Familien mit Kleinkindern teilgenommen haben.

Hoffnungen für den Lebensschutz geben auch jüngste Entwicklungen in verschiedenen europäischen Ländern. In Portugal stimmte am 29. Mai das Parlament gegen eine Legalisierung von Euthanasie. In Nordirland erklärte die größte politische Partei, die DUP, nach dem Wahlergebnis in der Republik Irland, Abtreibung in Nordirland nicht zuzulassen.

Hierzulande sind ebenso erfreuliche Entwicklungen zu vermelden: Vor wenigen Wochen wurde die Initiative #fairändern ins Leben gerufen, um Fairness für schwangere Frauen und ungeborene Kinder, besonders jene mit Behinderung, einzufordern. Dabei werden etwa eine offizielle Statistik und anonyme Motivforschung, Beratungspflicht und gesetzliche Bedenkfrist und die Abschaffung der eugenischen Indikation gefordert. Ab dem 1. Juni wird es hierzu eine Bürgerinitiative zum Unterzeichnen geben. Unterstützen Sie bitte diese so wichtige Initiative! Alle weiteren Informationen finden Sie hier und hier.

 

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